In Zeiten, in denen ein "guter Deal" zunehmend wichtiger erscheint als eine "gute Tat" und nahezu alles an wirtschaftlichen Erfolgschancen gemessen wird, stellt sich die Frage, ob sich die Hospizarbeit und Palliativversorgung mit ihren Wertvorstellungen und Haltungen noch behaupten und weiterentwickeln kann. Wie kann sich die Hospiz- und Palliativbewegung positionieren, wenn es um die Frage geht, das Spiel der Ökonomie so effizient wie möglich mitzuspielen - oder ein mehr oder weniger radikaler Gegenentwurf dazu und somit auch eine Gegenbewegung zu sein? Nicht zuletzt geht es aber auch um die Frage, ob es überhaupt noch ein einigermaßen einheitliches Werteverständnis gibt, was die Werte der hospizlich-palliativen Welt sind und wie diese sichtbar gemacht werden können.
Fortbildungspunkte für Ärztinnen und Ärzte/Apothekerinnen und Apotheker sowie beruflich Pflegende sind in der Antragsstellung.
Die fünf nordwestdeutschen Landesverbände aus der Hospiz- und Palliativversorgung
- Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen, Hospiz- und PalliativVerband Bremen, Hamburger Hospiz- und Palliativverband, Hospiz- und Palliativverband Schleswig-Holstein und Hospiz- und PalliativVerband Nordrhein-Westfalen -
haben sich erstmals zusammengeschlossen und laden gemeinsam zu einer neuen digitalen und kostenfreien Veranstaltungsreihe ein:
Hospizlich-palliative Veranstaltungen am Abend – Wissen für heute und morgen
Die Reihe umfasst sowohl Termine, die sich gezielt an Fachpersonen aus Hospizarbeit und Palliativversorgung mit entsprechenden Vorkenntnissen richten, als auch Veranstaltungen für Interessierte, die sich grundlegend über hospizlich-palliative Themen informieren möchten. In fundierten und praxisnahen Online-Vorträgen greifen erfahrene Referent*innen aktuelle Fragestellungen und Entwicklungen auf.
Die zehn geplanten Veranstaltungen sind kostenfrei und für alle offen; sie finden jeweils zweimal monatlich bis Ende des Jahres am Mittwoch ab 18.00 Uhr und digital über Zoom statt und sind als Vortragsformat konzipiert. Eine Diskussion ist nicht vorgesehen; Verständnisfragen können im Anschluss gestellt werden.